Fotocredits: Nina Maria Küchler, Bildrecht, 2025
DEUTZER HAFEN INBETWEEN, curated by SALVE BERLIN, Quartier am Hafen Q18, Köln, D, 2025
Für die Ausschreibung „Künstlerischer Dialog im Raum“ wird das Kollektiv Salve Berlin das Ausstellungsvorhaben „Die Gläserne Kette“ im Q18 realisieren.
Die Gruppe die „Gläserne Kette“ wurde 1919 von Bruno Taut (Pseudonym „Glas“) ins Leben gerufen. Unter den Architekten, Gestaltern und Stadtplanern der 1920er-Jahre wurden die Grundlagen und Anforderungen des Neuen Bauens in verschiedenen Foren intensiv diskutiert. Der wohl berühmteste Briefwechsel ist die „Gläserne Kette“, eine Art Kettenbrief. Man tauschte untereinander nicht nur Briefe sondern auch Handskizzen und Grafiken mit utopischen Architektur-Visionen aus, die oft auch Ausdruck eines radikal anderen Modells des Zusammenlebens waren. Die „Kette“ funktionierte so, dass jeder auf vorherige Beiträge Bezug nahm, um dann eigene Ideen einzubringen oder auch die Ideen der anderen weiterzuentwickeln. Diese Idee des Kettenbriefes soll nun in einer Ausstellung im Q18 mit einer Gruppe von zeitgenössischen KünstlerInnen die Referenz für eine Auseinandersetzung mit utopischer Architektur bilden. Ihre kuratorischen Fragestellungen hierfür sind: Nachhaltigkeit / soziale Fragen / (gescheiterte) utopische Architekturprojekte / Material-Transfers.
Die eingeladenen KünstlerInnen vereint ihr gemeinsamer formaler Ansatz, wobei die Auseinandersetzung mit Architektur, Raum und Material das Thema ist, was die Arbeiten in der Ausstellung verbindet. Die eingeladenen KünstlerInnen nutzen klassische Materialien aus der Architektur wie Beton, Gips, Holz. Die geschaffenen Werke tragen meist Spuren des Verfalls in sich, das unperferkte der utopischen Idee, die vielleicht doch nicht für die Ewigkeit geschaffen war, tritt hervor.
Die Liste der deutschen, schweizer, französischen und österreichischen KünstlerInnen: Martin Pfeile, Düsseldorf (D), Ruth Weigand, Köln (D), Jérôme Chazeix, Berlin (D/F), Petra Gell, Wien (A), Nina Maria Küchler, Hamburg (D), Bianca Pedrina, Basel (CH), Anna Bochkova, Hamburg (D), Susanne Piotter, Berlin (D), Marit Wolters, Wien (A).
DEUTZER HAFEN INBETWEEN, my site-specific installation at the @quartieramhafen. I‘m interested in urban developement, in places where new things arise. But first i love to discover the place where there’s nothing right now, an empty space, an surroundings so quiet. I Love to think about how this area will look like in many years, where i will be in many years. What will be changed then. I was impressed by the builing complex of the Deutzer Hafen, the characteristic. The shapes, some lines, frames, the atmosphere are in my installations. I did some drafts in my studio from pics and videos, but the real site-specific work i built in Cologne.
https://qah.koeln/q18-die-glaeserne-kette-salve-berlin/